Wie geht es mit der Bildungspolitik in Baden- Württemberg weiter?

Theresa Schopper (Grüne) hat keine einschlägige Erfahrung im Bildungsbereich, nun ist sie Baden-Württembergs erste grüne Kultusministerin. Aber nach eigener Aussage kann sie Leute zusammenbringen und ohne Einarbeitungszeit in die Vollen gehen („Klar, muss ich.“)

Zunächst will sich Schopper um die durch Corona bedingten Probleme an den Schulen kümmern. Stichworte sind Lernstandserhebung, Kinder- und Jugendgipfel,
„Programme für jedes Kind“ (?), freiwillige Angebote in den Sommerferien, usw.

„Digitalisierung ist der zweite Punkt. [...] Beispielsweise müssen wir bei der Bildungsplattform weiterkommen.“ Auf die Frage, wie es mit Microsoft 365 weitergehe, nachdem sich der Landesdatenschutzbeauftragte Stefan Brink dagegen ausgesprochen hat, weicht sie auf die Nutzung von Microsoft Teams aus. Bislang hätten die Schulen, die Microsoft nutzten, noch eine Frist bis Sommer. Wie es mit der Lernplattform its learning weitergeht, die im November 2020 den Zuschlag bekommen hat, und ob sie sich nicht mit Microsoft 365 überschneidet, ist nicht die Rede. Da muss sich Frau Schopper (60) vermutlich erst noch einarbeiten. Warten wir noch ein wenig.

Hier finden Sie, was Microsoft 365 für Schulen anbietet:

https://www.microsoft.com/de-DE/education/buy-license/microsoft365/default.aspx?culture=de-de&country=DE

https://www.schwaebische.de/sueden/baden-wuerttemberg_artikel,-kultusministerin-jugendliche-sollen-mal-wieder-rumknutschen-koennen-_arid,11363248.html

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