Eckpunkte von Grün- Schwarz in Baden- Württemberg zur Bildung: Von “besonders herausfordernder Schülerschaft” bis zu “sozialindexbasierter Ressourcenzuweisung”

- Grundsätzlich soll sich am Schulsystem in den kommenden fünf Jahren nichts grundlegend ändern. Der Murks aus Gemeinschaftsschulen, Inklusion, Disziplinlosigkeit, misslungener Integration, Beschulung noch nicht beschulbarer Schüler und „Wir- nehmen- alle- mit“- Pädagogik bleibt also bestehen. Ein Programm, das noch nicht beschulbare Schüler auf den Unterricht in Regelklassen defizitspezifisch vorbereitet, fehlt nach wie vor.

- Lernlückenprogramm, um Lerndefizite im Zusammenhang mit der versäumten Digitalisierung in Coronazeiten auszugleichen. Ob das wirklich noch klappt? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

- Die verbindliche Grundschulempfehlung bleibt. Was fehlt, sind aber Aufnahmeprüfungen in weiterführende Schulen, um Voraussetzungen für das notwendige Niveau zu schaffen.

- Die von der Mehrzahl der Eltern gewünschte Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium ist vom Tisch, das achtjährige Gymnasium bleibt die Regelform statt umgekehrt.

- Digitalisierungsoffensive, die Technik und Pädagogik beinhaltet. Bei der Technik darf man hoffen, bei der Pädagogik wegen Ahnungslosigkeit derzeit wohl kaum.

- Multiprofessionelle Teams etwa aus Sonderpädagogen, Schulsozialarbeitern oder Logopäden in den Klassen, anfangs in den Grundschulen. Der Lehrer steht nicht mehr allein vor der Klasse. Sinnvoller wäre erstens ein zielgruppenspezifisches Schulvorbereitungsprogramm etwa für Schüler ohne Deutschkenntnisse und / oder Schüler mit Verhaltensdefiziten und zweitens die Disziplin durch Stärkung der Lehrkräfte zu verbessern.

- „Schulen mit besonders herausfordernder Schülerschaft“ sollen künftig (noch) mehr Geld bekommen. Das nennt sich „sozialindexbasierte Ressourcenzuweisung“. Alternativen siehe oben.

https://www.schwaebische.de/sueden/baden-wuerttemberg_artikel,-gruen-schwarz-plant-sofortprogramm-fuer-den-klimaschutz-_arid,11348149.html

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