Kultusministerin Eisenmann (CDU) zieht sich nach krachender Wahlniederlage zurück

Und zwar nach der Vereidigung einer neuen Regierung. Deshalb kommt jetzt auf jeden Fall ein neuer Kultusminister oder eine Kultusministerin. Dass dadurch etwas besser wird, steht nicht zu erwarten.

Die zentrale Aufgabe der Schulpolitik ist nämlich jetzt neben der Schulöffnung und der Rettung der Lernerfolge des Schuljahrs, soweit das überhaupt noch möglich ist, die Digitalisierung des schulischen Präsenz- und Fernunterrichts, und da gibt es bei allen Parteien – abgesehen von der Bereitstellung der Technik, die plötzlich alle wollen, obwohl sie vorher wenig dafür getan haben – nur falsche oder gar keine Ansätze. Das betrifft die Implementierung ebenso wie das pädagogische Konzept.

Aber vielleicht ringt man sich wenigstens dazu durch, die Lernplattform its learning, der man im November den Zuschlag erteilt hat, zu implementieren und die Weiterentwicklung der beiden anderen Plattformen ella und Moodle einzustellen, so dass man nur eine Lernplattform statt drei betreibt. Aber auch das steht in den Sternen, weil die Digitalisierung der Schulen eine Mischung aus krasser Unkenntnis, Unfähigkeit, Ideologie und Dilettantismus ist.

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