Leistet sich Baden- Württemberg inzwischen tatsächlich 3 Lernplattformen?

Nachdem die Lernplattform „ella“ 2018 krachend gescheitert war, einigte man sich darauf, „ella“ im zweiten Anlauf in Komoponenten entwickeln zu wollen. Daneben bestand und besteht die Lernplattform „moodle“, die durch „ella“ ersetzt werden sollte, aber deren Kapazitäten während der Coronakrise ausgebaut wurden. Im November 2020 dann wurde die Lernplattform „its learning“ gekauft, was im Prinzip auch richtig ist.

Nur: Was passiert denn jetzt mit „ella“? Und in welchem Verhältnis steht „its learning“ zu „ella“? Ist es eine Komponente von „ella“? Aber wieso soll eine Komponente von „ella“ schon selbst alle wesentlichen Komponenten umfassen? Wenn aber „its learning“ die Lernplattform des Landes Baden-Württemberg ist, wozu dann noch „ella“? Und was geschieht mit „moodle“? In welche Plattform wird nun eigentlich per Fortbildung eingearbeitet? Und wann?

Sehen Sie, das ist baden- württembergische Bildungspolitik unter Grün-Schwarz. Und unter den Roten ging es auch drunter und drüber. Ich sage nur Peter Fratton: „Bitte bring mir nichts bei!“ So war jedenfalls zeitweise das rotgrüne Motto. Und dann das Gewürge um die Gemeinschaftsschule. Ach Gott. Andreas Stoch (SPD), ehemals roter Kultusminister des Landes, wusste schon, was er tat, als er seine Kinder auf eine Privatschule schickte!

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