„Der Unterricht mit digitalem Unterrichtsmaterial und Lernplattformen bringt keinen Mehrwert“

Stimmt nicht, denn

- der kleinschrittige lehrerzentrierte traditionelle Unterricht – Motivation, Fragestellung, Arbeitsauftrag, Auswertung innerhalb einer Schulstunde – ist mit dem Computer unmöglich. Er kann stattdessen durch einen Unterricht nach dem Vorbild der schülerzentrierten Lerntheke bzw. des Lernzirkels organisiert werden, wobei die Lehrkraft die Lernziele setzt und einen entsprechenden Materialset erarbeitet.

- das digitale Unterrichtsmaterial erschließt mittels Links in geordneter Weise einen riesigen Materialpool von Texten, Bildern, Audios, Videos, der analog so gar nicht oder nicht so bequem per Mausklick zur Verfügung steht.

- die Nutzung einer Lernplattform strukturiert den Unterricht in bisher nicht gekannter Form und macht ihn absolut transparent. Dasselbe gilt auch für die Schülerleistungen.

- die Kommunikation zwischen Lehrern, Schülern und Eltern wird auf eine ganz neue und effektive Grundlage gestellt. Das eröffnet übrigens auch völlig neue Perspektiven der Elternarbeit.

- die Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf Klassen-, Schul-, nationaler und internationaler Ebene übersteigen alles bisher Dagewesene bei weitem.

- neben Präsenzunterricht als Standardform des Unterrichts ist auch effektiver Fernunterricht möglich, wenn man es richtig macht.

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