its learning hat als Lernplattform für die Schulen Baden- Württembergs den Zuschlag erhalten. Jetzt sollten 5 Sofortmaßnahmen ergriffen werden.

„Im Herbst 2019 hat das Kultusministerium eine europaweite Ausschreibung für ein Lernmanagementsystem als Teil der Digitalen Bildungsplattform gestartet. Dieses Ausschreibungsverfahren ist seit Mitte November abgeschlossen, die Frist für einen Einspruch abgelaufen. Den Zuschlag hat itslearning erhalten und kann nun als weiteres Lernmanagementsystem neben Moodle in die Digitale Bildungsplattform integriert werden.“ (https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+12+09++itslearning+erhaelt+Zuschlag+als+Lernmanagementsystem+fuer+die+Digitale+Bildungsplattform)

Es ist ein professionelles, privatwirtschaftlich entwickeltes und gemanagedes System, wie dieser Blog das schon lange fordert: „Im Dezember 2019 wurde itslearning von der Sanoma Group übernommen – einem führenden europäischen Lern- und Medienunternehmen mit Hauptsitz in Helsinki, Finnland. Itslearning ist jedoch ein eigenständiges Unternehmen innerhalb des Konzerns, das 2019 einen Nettoumsatz von 913 Mio. EUR erzielte und 4.000 Fachkräfte beschäftigt.“ (https://itslearning.com/de/ueber/unsere-geschichte/)

Endlich! Es bedeutet, dass die Schuladministratoren sich nur noch um die Userverwaltung kümmern müssen. Die Kosten sind kalkulierbar und die Lernplattform ist vor allem funktionsfähig sofort verfügbar, ein Riesenfortschritt!

Hier sehen Sie, was das System alles kann:

https://itslearning.com/de/schule/funktionen/

Was ist jetzt zu tun?

Fünf Sofortmaßnahmen müssten ergriffen werden:

1. Wie man sieht, leistet sich Baden-Württemberg zwei Lernplattformen: das alte Moodle und das neue its learning, was auf begrenzte Zeit auch nötig ist. Es muss aber ein Zeitrahmen gesetzt werden, innerhalb dessen die Portierung wichtiger auf das neue, verpflichtend einzuführende System erfolgen muss. Dafür müssen den Systemadministratoren Stunden angerechnet werden. Its learning muss verpflichtend angeschafft werden, um die Kosten für Webspace und Fortbildungsmaßnahmen nur einmal zu haben, und damit die Vorteile des neuen Systems von allen genutzt werden können.
2. Es bietet sich an, für die Einführung in das neue System im Rahmen einer verpflichtenden Lehrerfortbildung die Firmen zu beauftragen, und zwar sofort! Wegen des Andrangs sind Schulleiter und Funktionsträger zuerst fortzubilden.
3. Parallel oder noch besser mit der Einführung in das System zusammen muss eine verpflichtende Einführung in die pädagogische Handhabung einer solchen Plattform und in die Pädagogik digitalen Unterrichtens erfolgen, und zwar ab sofort.
4. Beförderungen dürfen ohne fortgeschrittene Kenntnisse im digitalen Unterrichten nicht mehr erfolgen, damit das in Digitalisierungsfragen unfähige Führungspersonal nach und nach ersetzt werden kann.
5. Die Medienentwicklungspläne der Schulen müssen entsprechend von der Organisation der Fortbildungen und von der Entwicklung pädagogischer Konzepte mit sofortiger Wirkung entlastet werden. Sie können und wolles es vielfach ja auch ohnehin nicht.

Hier ein kurzer Leitfaden für Lehrerinnen und Lehrer sowie für Eltern, die wissen wollen, wie digitaler Unterricht gehen kann:

https://geschichtszentrum.de/?p=15820

Hier die Startseite von its learning:

https://itslearning.com/de/

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