Deutscher Philologenverband fordert Ausstattung aller Lehrer und Schüler mit digitalen Leihgeräten

Susanne Lin-Klitzing, Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes: „Wenn die Gesellschaft einen 100-prozentigen Unterricht in Pandemiezeiten will, müssen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden. Dazu gehört die Ausstattung aller Lehrer mit Dienstlaptops und aller Schüler mit Leihgeräten. Es braucht Lernplattformen und Videokonferenzsoftware. Der Unterricht muss zudem für die Schüler verbindlich sein.“

Die Ausstattung aller Lehrer und Schüler mit Leihgeräten ist aber leider zu teuer, und der Verwaltungs- und Pflegeaufwand ist für die Schulen zu hoch. Sicherer und billiger ist das Konzept BYOD (Bring Your Own Device = Bring dein eigenes Gerät). Nur wer keines besitzt oder sich leisten kann, sollte ein Leihgerät bekommen. Das Geld darf jetzt nicht sinnlos zum Fenster rausgeworfen werden.

Und ohne realistisches pädagogisches Konzept geht gar nichts! Lin-Klitzing fordert dazu ein Institut für digitale Qualitätssicherung im Bildungswesen. Das reicht aber nicht. Udo Beckmann, der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), geht da inzwischen zurecht weiter. Die Ausstattung mit Dienstlaptops müsse seiner Meinung nach aber Hand in Hand gehen mit der Fortbildung von Lehrern, damit die Geräte optimal für das Lehren und Lernen eingesetzt und ein pädagogischer Mehrwert erzeugt werden könne.

Wohl wahr, aber das pädagogische Konzept muss jetzt endlich definiert werden. Kein pädagogisches Konzept kann gelehrt werden, solange es nicht existiert!

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