Was man aktuell tun könnte, um den Unterricht (fast) wieder auf Normalniveau hochzufahren

Der hilflose Vorschlag der Frau Karliczek – Container – spricht für sich. Die Frau ist eben völlig ahnungs-, phantasie- und hilflos. Aber da ist sie in diesen Kreisen nicht allein.

Präsenzunterricht für alle Klassen unter der Bedingung von Coronaschutzmaßnahmen bei Normalbestand von Räumlichkeiten wäre möglich, wenn man sich die Aufgaben und Lösungen per E-Mail zuschicken, die Lösungen zu Hause erarbeiten ließe und nur die Auswertungsphase im Präsenzunterricht durchziehen würde. Für die Auswertungsphase müsste dann die Unterrichtszeit halbiert werden. Dadurch könnten doppelt so viele Schüler die Räume in gleicher Zeit nutzen. Grenzen des Vorschlags liegen im Alter der Schüler und in der Verfügbarkeit der Lehrer. Homeoffice wäre nötig.

Oder man schickt eine erhöhte Anzahl an Aufgaben, verwendet die gesamte Stunde auf Auswertung, hat aber nur halb so viele Stunden wie normal. Das stößt natürlich beim Konzentrations- und Fassungsvermögen an Grenzen.

Die Kultusministerien müssten endlich ab sofort verpflichtende Fortbildungen zu digitalem Unterricht anordnen, angefangen bei Lehrkräften, die jetzt coronabedingt keinen Unterricht halten müssen.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article208638793/Anja-Karliczek-fordert-vollen-Unterrichtsbetrieb-nach-den-Sommerferien.html

 

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