Individuelle Förderung: Der große Bluff

Ein klarsichtiger Artikel von H. P. Klein.

Der Autor, Prof. Dr. rer. nat. Hans Peter Klein, ist nicht irgendwer. Er lehrt Didaktik der Biowissenschaften an der Goethe Universität Frankfurt und war 2011/2012 als Gastprofessor am College of New Jersey tätig. Er wurde bundesweit bekannt, weil er in einer Studien vor einiger Zeit für Nordrhein- Westfalen nachgewiesen hat, “dass die angebliche Qualitätssteigerung der Abiturienten in den Zentralabiturprüfungen nichts anderes als Mogelpackungen sind. Neuntklässler hatten in einem Versuch im Fach Biologie Abituraufgaben erfolgreich gelöst, obwohl ihnen die grundlegenden Wissensbestände zur Lösung der Aufgaben im Unterricht noch gar nicht vermittelt worden waren. Dies war möglich, weil die Lösungen für die Aufgaben allesamt in den Unterlagen zur Abituraufgabe enthalten waren; die Anforderung für die Schüler bestand als lediglich darin, die Informationen sinnentnehmend im Text ausfindig zu machen und den Fragestellungen zuzuordnen, was praktisch allen gelang; Lesekompetenz reichte aus, ein Vorwissen war dazu nicht nötig.” (Aus: Irrwege der Unterrichtsreform, Seite 4, dort noch ein weiteres Beispiel zum Staunen, wenn einen noch etwas wundern kann)

Nun hat er in der Zeitschrift PROFIL einen bissigen Artikel publiziert. Hier der Link:

H. P. Klein: Individuelle Förderung: Der große Bluff

 

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