Die Lernplattform lo-net2

In der Zwischenzeit gibt es Lernplattformen im Internet wie moodle, lo-net2, usw. . Ich selbst verwende lo-net2, weil diese Plattform keinerlei eigene Installationen erfordert, intuitiv bedienbar ist und gut aussieht. Hier finden Sie einige Nutzungsbeispiele, die den Vorteil gegenüber der Papierära verdeutlichen.

Steuerleiste von lo-net2
Weitere Funktionen können zugeschaltet werden.
Bild: Geschichtszentrum

Zu Hause weiterarbeiten:

Sie wollen, dass Schüler von zu Hause aus auf ihre Arbeitsergebnisse zugreifen und daran weiterarbeiten können? Dann brauchen Sie eine Dateiablage. lo-net2 bietet jeweils eine pro privaten User bzw. eine pro Klasse. Praktisch handelt es sich um eine Festplatte im Internet. Dort können Sie natürlich auch Unterrichtsmaterial ablegen, auch Musterlösungen.

Organisation und Kommunikation erleichtern:

Früher oder auch heute noch führten oder führen Sie Tagebuch in Buchform. Wenn Sie eine Lernplattform benutzen, können Sie das Tagebuch unter Mitteilungen online führen. Das hat Vorteile: Kranke kriegen alles mit. Die Transparenz Ihres Unterrichts steigt, je nachdem, ob Sie z.B. auch noch kurz mitnotieren, welche Aufgaben gestellt oder besprochen worden oder als Hausaufgaben aufgegeben worden sind. Auf Aufgaben und Material können Sie verlinken.

Früher führten Sie ein Gespräch mit dem Schüler in der Pause, ortsabhängig und zeitabhängig. Heute sind Sie oder der Schüler über die Mailfunktion, die in die Lernplattform integriert ist, orts- und zeitunabhängig erreichbar.

Früher standen Hausaufgaben im Hausaufgabenbuch. Das ist auch heute noch gut. Wenn die Hausaufgabe aber zusätzlich z.B. unter Aufgaben auch noch online auf der Lernplattform steht, gibt es keine Ausreden mehr. Auch Kranke kriegen alles mit.

Unter der Funktion “Mitteilungen” können Sie alles Organisatorische erledigen, von der Verwaltung der GFS (Jahresarbeit) bis zum Stoff der Klassenarbeit. Der Computer schafft Ordnung und Transparenz, auch online.

Web 2.0 – Werkzeuge, die in die Lernplattform integriert sind, fördern den Unterricht. Nur wenige Beispiele:

Forum: So diskutiert man heute

Diskussion früher: Alle sind anwesend, ortsgebunden, eine schriftliche Fixierung erfolgt allenfalls durch Protokoll. Heute kann man das natürlich auch machen, ist aber, wenn man will, im Forum: orts- und zeitunabhängig, hat authentische Aufschriebe der Beiträge, der Diskussionsgang wird schriftlich festgehalten. Im Nachhinein sind hinter den Argumenten stehende Einstellungen und Haltungen systematisch zu eruieren, man kann ausfühlich auf Begrifflichkeiten eingehen, usw.. Diskussionsbeiträge kann man auch als Hausaufgabe geben. Diese sind dann z.B. auch, aber nicht nur, als Stundeneinstiege verwendbar.

Kooperation früher und heute:

Früher war eine Kooperation zwischen Klassen oder Gruppen innerhalb derselben Schule, erst recht nicht zwischen entfernt, vielleicht sogar im Ausland gelegenen, Schulen fast nicht möglich.
Heute ist das anders. Anbahnung und Organisation laufen mit der Lernplattform z.B. über Mail, Arbeitsergebnisse können z. B. in Form eines Wiki oder von Diskussionsbeiträgen im Blog oder Forum dokumentiert werden. Das Projekttagebuch kann im Forum stehen. Kooperationsteipnehmer können sich mit Foto und Steckbrief im Wiki oder in der Dateiablage vorstellen, usw.

Hier 2 Beispiele für Kooperationsprojekte:

Lernpläne

Lernpläne ermöglichen Schülern längere selbstständige Arbeitsphasen. Sie bekommen einen Strauß von Materialien und Aufgaben, können die Reihenfolge der Bearbeitung wählen und ihre Arbeitsergebnisse auf der Lernplattform speichern. Dabei kann ein Zeitplan vorgegeben werden, und wenn die einzelnen Aufgaben erledigt sind, wird das angezeigt, so dass der Lehrer individuelle Rückmeldungen geben kann. Die Möglichkeiten der Aufgabengestaltung reichen von einfach bis schwierig, die der Dauer von kurz bis lang. Schüler sollten bestimmte Arbeitstechniken beherrschen. Sie können ihre Arbeitsergebnisse auch selbst evaluieren.

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Mediendidaktik: Beispiele

“Die Mediendidaktik ist ein Teilgebiet der Medienpädagogik. Sie beschäftigt sich mit der Funktion und Bedeutung von Medien in Lehr- und Lernprozessen, wie das Lehren und Lernen durch den Medieneinsatz besser und effizienter gestaltet werden kann und welche Voraussetzungen, Implikationen und Konsequenzen dies hat. [...]. Es soll geklärt werden, wie man durch die Benutzung von technischen Medien Lehr- und Lernprozesse [...] verbessern kann und wie diese Mittel methodisch einsetzbar sind.” (Wikipedia)

Folgende Artikel gehören zur Serie “Didaktik und Methodik”:

 

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