Das Eindringen des Computers in die Klassenzimmer. Die Idee des Geschichtszentrums

Das Eindringen des Comuters in die Klassenzimmer ist eindeutig darauf zurückzuführen, dass die Industrie den PC, also den Personal Computer, entwickelte und promotete. Hand in Hand damit lief die Entwicklung des Internet, und große Verlage witterten einen milliardenschweren Bildungsmarkt. Diese nahmen Einfluss auf die Bildungspolitik. Auch die Medien sprangen auf den Zug auf.

Dazu kam ein Bündnis zwischen Industrie und Konstruktivismus, schienen doch Computer und Internet mit ihren technischen Möglichkeiten ganz neue Horizonte zu eröffnen. Der Hypertext als Möglichkeit, sich vom linearen Text zu verabschieden! Die Freiheit des Lerners, seinen eigenen Weg nach eigenen Bedürfnissen zu beschreiten! Begeisterung allerorten!

Der Hype ist schon eine Weile her, die großen Versprechen haben sich als viel heiße Luft herausgestellt, Die Ergebnisse sind immer noch dürftig, jedenfalls gemessen an den 20 Jahren, die nun seit dem Beginn des Hypes vergangen sind, und an dem Geld, das man hineingesteckt hat. Im Vordergrund stehen immer noch zum einen gut gemeinte, auch gut gemachte Ausnahmeprojekte, die zeitlich aber den regulären Unterricht unter Druck setzen, zum anderen Laptop-, heute iPad-Projekte, wo Versuchsklassen mit Geräten in Schülerhand ausgestattet werden.

Damit soll nicht gesagt werden, dass zum Beispiel iPad- Klassen falsch wären, im Gegenteil, aber sie sind Ausnahmen.

Damit soll auch nicht gesagt sein, dass solche inhaltliche Projekte nicht sinnvoll wären, ich habe selbst oft welche durchgeführt, aber nach meinem Wissen ist es so, dass es bis heute verbreitet keinen digital- bzw. webbasierten Präsenzunterricht im Schulalltag gibt, der die Vorteile von Computer und Internet in den Alltag umsetzt.

Das dürfte nicht zuletzt daran liegen, dass es nicht genügend kostenloses, webbasiertes Material für dieses Vorhaben gab und gibt. Die Verlage haben sich Mühe gegeben, aber sie müssen sich kaufmännisch und von der Nachfrage her – und diese bleibt wohl bis heute hinter den anfänglichen Erwartungen zurück – nach der Decke strecken.

Ich habe das Geschichtszentrum genau für diesen Zweck entwickelt: Material für den webbasierten, digitalen Präsenzunterricht in Geschichte bereit zu stellen, um die Voraussetzungen für einen neuen Schulalltag zu schaffen. Natürlich können Bücher nebenher auch verwendet werden, aber es muss nicht sein. Ich habe seit rund einem Jahrzehnt digital- und webbasierten Unterricht im Alltag praktiziert, und es funktioniert! Wie ich darauf gekommen bin, wie es ermöglicht wurde, wer mir dabei geholfen hat und welche Entwicklungsschritte ich angesichts der damaligen Möglichkeiten machte, darum geht es im folgenden Artikel.

Folgende Artikel gehören zur Serie “Didaktik und Methodik”:

Mediendidaktik: Beispiele

“Die Mediendidaktik ist ein Teilgebiet der Medienpädagogik. Sie beschäftigt sich mit der Funktion und Bedeutung von Medien in Lehr- und Lernprozessen, wie das Lehren und Lernen durch den Medieneinsatz besser und effizienter gestaltet werden kann und welche Voraussetzungen, Implikationen und Konsequenzen dies hat. [...]. Es soll geklärt werden, wie man durch die Benutzung von technischen Medien Lehr- und Lernprozesse [...] verbessern kann und wie diese Mittel methodisch einsetzbar sind.” (Wikipedia)

 

facebooktwittergoogleemail

Ein Kommentar zu “Das Eindringen des Computers in die Klassenzimmer. Die Idee des Geschichtszentrums

  1. Mir richtig viel Geld he4tte ich erst eimnal endlich eine bessere Kamera dann ke4me ein Auto und erst dann das iPad! Wobei ich persf6nlich die Idee sehr gut finde, ein voll vernetztes und vor allem kabelloses Klassenzimmer zu schaffene!