Kolumne – Doch noch ein Beitrag zum Ersten Mai

Das ist eine Kolumne zum Thema Heimat und Geschichte, und gestern war der Erste Mai, der Tag der Arbeit. Zuerst wollte ich nicht darüber schreiben und habe mich gefragt, warum das so ist?

Vielleicht, weil die meisten Leute den Feiertag sowieso lieber privat nutzen? Oder weil ich das Gefühl habe, dass die klassische Industriegesellschaft mit der klassischen Industriearbeiterschaft doch an ihr Ende gekommen und das alles vielleicht nur noch eine Tradition ist, die nicht mehr wirklich enthusiastisch stimmt, mich zumindest nicht? Oder weil meine Einstellung zu den Gewerkschaften im Laufe der Zeit immer kritischer wurde und ich das Heil nicht von der Arbeiterbewegung erwarte und im Laufe der Zeit konservativer geworden bin?

Egal. Bei Welt online gibt es eine anschauliche, bebilderte, lesbare Darstellung, und zwar unter der Überschrift “Tag der Arbeit – Alles begann mit einem Massaker“. Als der Erste Mai als Kampftag der Arbeiter ausgerufen wurde, hatte das ja seine Berechtigung und stand vor einem anderen Zeithintergrund als heute.

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