Schule von Athen – Epikur

Epikur war der Begründer der nach ihm benannten Epikureischen Schule. Die Identifizierung der Figur auf Raffaels Fresko mit Epikur ist nicht ganz zweifelsfrei.

Wie Zenon geht es Epikur (um 341 v. Chr. – 271 oder 270 v. Chr.)  um das Lebensglück, die “Eudaimonie”. Da er der Auffassung ist, dass sich die Seele nach dem Tode auflöse, da sie an die Materie gebunden sei – Epikur hängt der Atomlehre Demokrits an -  sieht er in vollendeter Seelenruhe (Ataraxie) im Diesseits das Ziel des Weisen. Dorthin gelangt man auf dem Wege der Kontrolle eigener Bedürfnisse, um maximale Lust zu empfinden. Lust bedeutet bei ihm nicht Ausschweifung, sondern das Gegenteil.

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