KATJA SUDING (FDP): „IN DIGITALE SCHULBÜCHER INVESTIEREN“

Diese gibt es bereits, da braucht niemand auf die FDP zu warten. Leider sind sie alle völlig links oder linksliberal ausgerichtet. Auch formal sind nicht alle optimal auf die Endgeräte ausgerichtet.

„Der Digitalpakt könnte jetzt viel wirksamer helfen, wenn Bund und Länder ihn ändern würden. Die grundgesetzliche Grundlage dafür ist da: FDP und Grüne haben bei der letzten Grundgesetzänderung durchgesetzt, dass der Bund an den Schulen künftig nicht nur in Kabel und Geräte, sondern auch in damit unmittelbar verbundene Kosten investieren darf. Dazu gehören die digitalen Lernmittel, aber auch Fortbildungen von Lehrkräften und die Wartung von Servern. Diese Möglichkeiten sind im Digitalpakt noch nicht berücksichtigt. Nun aber sollten Bund und Länder diese Option schleunigst nutzen und den Digitalpakt öffnen.“ (Suding)

Digitale Bücher: Statt analoge Bücher einfach digitale kaufen! Eine Änderung des Digitalpakts speziell hierzu wäre nicht nötig gewesen.

Fortbildungen: Für die Fortbildungen von Lehrkräften waren bisher die Länder zuständig, und das soll auch so bleiben. Die Länder sind verpflichtet, die Kosten zu tragen, und das haben sie bisher auch getan. Wenn sie dafür über den Digitalpakt einen Zuschuss kriegen, ist es auch recht. Das Wichtigste an den Fortbildungen aber ist nicht, wer sie bezahlt, sondern dass von oben in die Arbeit mit Lernplattformen eingeführt und gezeigt wird, wie digitale Materialien den Unterricht verbessern. Aber oben hat man keinen Plan, wie das geht, und unten an den Schulen überwiegend auch nicht.

Wartung von Servern durch Lehrkräfte: Bitte, bitte nicht. Die Digitalisierung des Unterrichts muss über Bildungsplattformen laufen, die extern von Experten gewartet werden. Die Lehrer dagegen müssen sich auf ihr Kerngeschäft des Unterrichtens konzentrieren.

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article206911899/Bildungsnotstand-Wir-muessen-in-digitale-Schulbuecher-investieren.html

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