Weniger Schüler wechseln aufs Gymnasium

Von den mehr als 93 000 Schülern, die 2018 auf eine weiterführende Schule gewechselt sind, entschieden sich 43,3 Prozent fürs Gymnasium. Das sind fast ein Prozent weniger als im Vorjahr – obwohl die Schülerzahl insgesamt um 1,8 Prozent gestiegen ist. Das meldet die Schwäbische Zeitung.

Kultusministerin Eisenmann führt den Rückgang darauf zurück, dass die (unverbindliche) Grundschulempfehlung wieder bei der weiterführenden Schule vorgelegt werden muss. Die SPD hatte diese abgeschafft und so der Niveauabsenkung auch organisatorisch Vorschub geleistet.

Wenn es nach mir ginge, würde ich zusammen mit der Abschaffung der Gemeinschaftsschule Aufnahmeprüfungen an Gymnasien und Realschulen einführen. Dann wäre der Leistungsstand der Schüler klar ersichtlich. Schülern, die sich am Gymnasium oder der Realschule schwer tun würden, würde viel Dauerfrust erspart, ein angemessenes Leistungsniveau an weiterführenden Schulen wäre gewährleistet und die Grundschullehrer wären von viel Druck befreit, der sich wegen der Unverbindlichkeit der Grundschulempfehlung ohnehin nicht lohnt. Aber mit solchen Vorschlägen kommt man heute natürlich nicht durch. Nur ja nichts verlangen!

https://www.schwaebische.de/sueden/baden-wuerttemberg_artikel,-weniger-schüler-wechseln-aufs-gymnasium-_arid,10998659.html

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