Konservative Bedenkenträgerei gegen den Digitalpakt und die Digitalisierung der Schulen

Während sich die Linken in Digitalutopismus und Digitaleuphorie gefallen, zeigen sich die Konservativen, die eigentlich das richtige pädagogische Programm haben, seit Jahren als unfruchtbare Bedenkenträger gegen die Digitalisierung der Schulen. Statt eine konservative Pädagogik des Umgangs mit der Digitalisierung der Schulen zu entwickeln, macht man es sich recht bequem und nörgelt herum. Deutschland bleibt derweil in Sachen Digitalisierung weiterhin Entwicklungsland.
kkk
Nehmen wir die Petition „Trojaner aus Berlin: Digitalpakt#D“ der Gesellschaft für Bildung und Wissen e.V. aus dem Jahr 2016. Das ist zwei Jahre her, aber der Digitalpakt ist aktuell wie je und die konservativen Positionen haben sich auch nicht geändert.
kkk
Hier der unkommentierte  Wortlaut der Erklärung zum Digitalpakt. Im Folgenden kommentiere ich Absatz für Absatz daraus. Die Zitate stehen kursiv.
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[…] Was statt Investitionen in IT-Infrastruktur und Hardware zu fordern ist:

Sieben Forderungen

  1. Schulen und Hochschulen in Deutschland sind Bildungseinrichtungen in humanistischer und demokratischer Tradition. Sie sind vom Menschen her zu denken, nicht von technischen Systemen und deren Entwicklungszyklen. Nötig sind mehr Lehrkräfte, Mentoren, Tutoren, nicht Hardware.
    kkk
    Wir brauchen beides: mehr pädagogisches Personal UND Hardware im Sinne von Projektionsgeräten und WLAN
    kkk
  2. Medien und Medientechnik im Unterricht sind Werkzeuge im pädagogischen bzw. (fach-)didaktischen Kontext. Es sind mögliche Hilfsmittel, um Unterricht und Lernen zu unterstützen. Über den sinnvollen Einsatz von Lehrmedien entscheiden Lehrkräfte aufgrund ihrer Ausbildung und gemäß dem Grundrecht der Lehr- und Methodenfreiheit selbst.
    kkk
    Das ist richtig, entbindet den Staat aber nicht von der Notwendigkeit, die Digitalisierung in den Schulen voranzubringen, auch etwa durch verpflichtende Fortbildungen.
    kkk
  3. Weder Lehrkräfte noch Schülerinnen oder Schüler dürfen verpflichtet werden, Geräte der Medien- bzw. Unterhaltungselektronik wie Tablets, Smartphones u.ä. im Unterricht einzusetzen. Jedes Kind muss ohne Nutzung elektronischer Geräte am Unterricht teilnehmen und Hausaufgaben machen können, ohne benachteiligt zu werden.
    kkk
    Diese Forderung enthält Kindern die Vorteile der Nutzung digitaler Medien vor. Das ist nicht konservativ, sondern reaktionär. Richtig ist, dass die Eltern zustimmen müssen und dass die Schule eine Reserve von Geräten bereithalten muss für die Schüler, die keine eigen Smartphones besitzen und im Unterricht nutzen. Dieser Blog unterstützt BYOD. Schulen und Kommunen sollten das auch tun, schon aus finanziellen Gründen. Richtig ist auch, dass der Einsatz digitaler Medien altersgerecht erfolgen muss.
    kkk
  4. Daten von und zwischen Schulen und Schülern dürfen weder aufgezeichnet noch für Lernprofile ausgewertet werden. Schülerinnen und Schüler sind juristisch minderjährige Schutzbefohlene, deren Daten nach deutschem Recht geschützt werden müssen. Hier besteht gesetzgeberischer Nachholbedarf noch vor technischen Konzepten.
    kkk
    Der Datenschutz ist ein Problem, das mit Hilfe von Lernplattformen in den Griff zu bekommen ist. Wer Datenschutz nach deutschem Recht fordert, muss wissen – und die GBW weiß es -, dass in Baden-Württemberg die Lernplattform noch mindestens ein halbes Jahrzehnt nicht kommt. Es würde sich ein zwischenzeitliches Ausweichen auf das amerikanische System Edmodo anbieten, aber wenn man die rechtlichen Hürden so hoch legt wie die GBW, dann geht das nicht, und das ist die Absicht. Auch wenn die GBW anderes behauptet: Das geht auf Kosten der Kinder! Ich bin der Meinung, dass man die Eltern entscheiden lassen sollte, bis eine vom Land eingeführte Lernplattform realisiert ist.
    kkk
  5. Bildschirmmedien sind aus Sicht von Kinderärzten, Kognitionswissenschaftlern, Vertretern der Medienwirkungsforschung und der Pädagogik in den ersten Schuljahren nicht lernförderlich. Daher müssen KiTas und Grundschulen in der direkten pädagogischen Arbeit IT-frei bleiben.So formuliert, darf nicht einmal ein Film gezeigt werden.
    kkk
    Richtig ist, dass altersgemäß und in der richtigen Dosierung vorgegangen werden muss. Die Entscheidung sollte der verantwortungsbewusste Pädagoge treffen.
    kkk
  6. Die entscheidende Medienkompetenz für Bildungschancen wie -gerechtigkeit sind die Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen. Investitionen in diese Kulturtechniken und eine intensive Leseförderung sind für Bildungsbiografien nachhaltig und emanzipatorisch.
    kkk
    Dem stimme ich vollkommen zu, aber ich sehe keinen Gegensatz zum Einsatz digitaler Medien im Unterricht und der Förderung entsprechender Kompetenzen.
    kkk
  7. Medientechnik im Unterricht ist immer aus pädagogischer Perspektive zu hinterfragen und zu beurteilen: ob und ggf. wann sie altersangemessen eingesetzt werden kann, nicht muss.Das ist richtig, aber weitgehend unumstritten.
    kkk

Die Kosten für Hardware

Zum Mitrechnen: 5 Mrd. Euro geteilt durch 40.000 Schulen, verteilt über 5 Jahre sind ca. 25.000 Euro pro Schule und Jahr. Die tatsächlichen Kosten für benötigte Hardware liegen um ein Vielfaches höher. In einer Studie für die Bertelsmann-Stiftung hat Andreas Breiter (Uni Bremen) zwei Szenarien berechnet. Beim ersten Szenario teilen sich fünf Schüler/innen einen Computer. Dabei entstehen für eine Schule durchschnittlicher Größe (750 Schüler) Kosten zwischen 70.000 Euro und 136.000 Euro pro Jahr. Soll jede Schülerin bzw. jeder Schüler ein eigenes Gerät bekommen, liegen die Kosten bereits zwischen 240.000 und knapp 350.000 Euro pro Jahr und Schule. Bundesweit entstehen so Kosten von 538 Mio. bis zu 2,62 Mrd. Euro pro Jahr, nur für Hardware. Darin sind weder die Kosten für Techniker und Updates oder Softwarelizenzen eingerechnet. Es sind weder Räume geheizt noch Lehrkräfte für den Einsatz ausgebildet oder bezahlt.  Nebenbei bürdet man den Ländern ein Vielfaches an Folgekosten für Techniker, Instandhaltung, Updates, Softwarelizenzen auf und greift damit indirekt auf Landesmittel zu.

Die Hardware-Kosten und die Unterhalts- und Folgekosten sind tatsächlich ein sehr großes Problem. Deshalb plädiert dieser Blog für BYOD, eine Lernplattform als Zentrum und Herzstück des digitalen Arbeitens und die Konzentration auf Standardsoftware. Die GBW bekommt diesen Aspekt gar nicht in den Blick und malt deshalb Horrorszenarien.

Klientelpolitik statt Bildungsförderung

Frau Wanka unterstellt, dass Computer und IT „das richtige Werkzeug für gute Bildung im 21. Jahrhundert“ seien. Wie sie zu dem Ergebnis kommt, bleibt ihr Geheimnis. Es gibt keine wissenschaftlich valide Studie, die den Nutzen von Digitaltechnik im Unterricht belegen könnte. Alle bekannten Studien zeigen vielmehr das Gegenteil, zuletzt die OECD-Studie „Students, Computers and Learning“. Zitat: „Die verstärkte Nutzung digitaler Medien führt offensichtlich nicht per se zu besseren Schülerleistungen. Vielmehr kommt es auf die Lehrperson an.“ In der gleichen OECD-Studie steht, wie man Schüler/innen sinnvoll fördert, wenn man Bildungschancen und Bildungsgerechtigkeit stärken will: durch die „Förderung von Grundkenntnissen in Rechnen und Schreiben“. Das trage mehr zur „Angleichung von Bildungschancen bei als die Ausweitung und Subventionierung von Zugang zu High-Tech Geräten und Dienstleistungen“, so die OECD.

Natürlich führt die verstärkte Nutzung digitaler Medien führt offensichtlich nicht per se zu besseren Schülerleistungen. Deshalb braucht es ja eine durchdachte Pädagogik des Einsatzes. Diese auszuarbeiten, kann man übrigens nicht den einzelnen Schulen aufhalsen, die davon keine Ahnung haben. Die ganzen Studien weisen übrigens nicht aus, mit welcher Didaktik und Methodik die “neuen” Medien unterrichtlich eingesetzt wurden. Dass die Förderung von Grundkenntnissen in Rechnen und Schreiben immer wieder gegen die Digitalisierung in Stellung gebracht werden, zeigt einfach nur, dass die Autoren dieser Petition wenig praktische Kenntnisse der Digitalisierung besitzen.

Entwertung der Lehrkräfte und der Sozialgemeinschaft

Im „Gegenzug für die finanzielle Unterstützung“ werden Zugeständnisse eingefordert, die einen massiven Eingriff in das Berufsbild und das Selbstverständnis des Unterrichtens bedeuten. Lehrerinnen und Lehrer sollen z.B. für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht ausgebildet werden. Das verkürzt auf digitale statt allgemein „Medien im Unterricht“. Zugleich wird Digital- als Medientechnik im Unterricht verpflichtend vorgeschrieben, was ein direkter Eingriff in die Lehr- und Methodenfreiheit der Lehrenden ist. Es wird dabei weder nach Alter, Schulformen noch Lehrinhalten differenziert, was aus pädagogischer wie entwicklungs- oder lernpsychologischer Sicht nur defizitär zu nennen ist.

Dass Lehrerinnen und Lehrer für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht ausgebildet werden sollten, heißt ja nicht, dass sie nicht für andere Medien nicht auch ausgebildet werden sollen. Typischer Fall von falscher Frontstellung. Digital- als Medientechnik im Unterricht verpflichtend vorzuschreiben ist so wenig ein direkter Eingriff in die Lehr- und Methodenfreiheit der Lehrenden wie die Verpflichtung von Sekretärinnen, mit Rechnern zu arbeiten statt handschriftlich. Übrigens fiel den Sekretärinnen die Umstellung auf die Digitalisierung der Verwaltung auch schwer, aber sie wurden dazu verpflichtet, und zwar zurecht. Die Notwendigkeit des altersgemäßen Einsatzes wird nicht bestritten.

Die Aufgabe, Konzepte für einen „digitalen Unterricht“ zu entwickeln, verkennt bereits im Grundsatz, dass es weder „digitalen Unterricht“ noch „digitale Bildung“ gibt. Der Begriff Unterricht verweist zwingend auf Lehrende und Lernende. Bildung ist zwingend an eine Person gebunden, nicht an technische Speicherformate. Wer für das Bundesministerium für Wissenschaft formuliert, sollte semantisch korrekt unterscheiden zwischen „digitale Medien im Unterricht“ und Selbstlernphasen mit digitalen, genauer: elektronischen Geräten und Medien.

Ja, trifft aber nicht die Notwendigkeit der Digitalisierung des Unterrichts.

Zu unterscheiden ist weiter zwischen Offline- und Onlinemedien, wobei für Onlinemedien der permanente Rückkanal und das Speichern und Auswerten aller Daten  (Stichwort Big Data Mining) charakteristisch ist. Die psychometrische Vermessung des Menschen und kleinteilige Lernstandskontrollen sind die Basis für das sogenannte „individualisierte und personalisierte Lernen“: Algorithmen berechnen die nächsten Aufgaben mit Hilfe von Mustererkennung und Statistik. De facto wird der Mensch selbst zum Datensatz. Die fehlenden Datenschutzbestimmungen beim Sammeln und Auswerten dieser Daten machen den Einsatz dieser Techniken  für Schulen ebenso ungeeignet wie das zugrundeliegende Konzept der „digital gesteuerten Produktion von Humankapital mit evaluierten Kompetenzen“. Und nicht zuletzt: Das individuelle Arbeiten an Lernstationen vereinzelt und löst die Klassen- als Sozial- und Solidargemeinschaft auf. Sozial isoliert aber wird der Mensch anfällig für Einflussnahmen – und sei es durch eine Computerstimme.

kkk
Das „individualisierte und personalisierte Lernen“ mit Hilfe von Algorithmen befürworte ich so wenig wie alles, was aus der behavioristischen Ecke kommt. Individuaisiertes Lernen ist aber ein großes Thema und auch verbindlich vorgeschrieben. Mit Lernplattformen geht es leichter als ohne. Die Kritik an der Arbeit mit Lernstationen ist absurd, darauf gehe ich nicht ein.

Wer die Einigung auf gemeinsame technische Standards und die Wartung bzw. den Betrieb der digitalen Infrastruktur ins Pflichtenheft der Lehrerinnen und Lehrer schreibt, verkennt die Komplexität der Aufgabe. Ein Beispiel: Seit 2009 wird an der Software für das „Dialogorientierte Serviceverfahren“ gearbeitet, das bundesweit die Vergabe der zulassungsbeschränkten Studienplätze einheitlich regeln soll. Das System hat bis heute 15 Mio. Euro gekostet. 2016 sind 19% der Studienplätze über diese Plattform verfügbar. Bei diesem System geht es „nur“ um ca. 4000 Studiengänge an 426 Hochschulen. Die Koordination technischer Systeme an 40.000 Schulen bundesweit dürfte aufwendiger sein.

Das stimmt. Genau deshalb soll die Kombination BYOD und Lernplattformen die Kollegien entlasten. Mit BYOD entfällt die Pflege der Geräte in Schülerhand, mit Lernplattformen entfällt das Intranet, weil die Schule online abgebildet wird. Die Pflege des WLAN muss entweder eine Firma oder die Kommune übernehmen, das ist aber schon heute weitgehend Realität.

Rechtlich auf dünnem Eis und falscher Wettbewerb

Dass Frau Wanka auch juristisch Neuland betritt –Schule und Bildung sind an sich  Ländersache  – rundet das Gesamtbild ab. Ihr Eintreten für IT an Schulen ist dabei eine Konstante – im Jahr 2000 warb sie für Laptopklassen, im Jahr 2009 für Tablet-Klassen. Nun versucht sie als Bundesministerin über den Artikel 91c das Kooperationsverbot zu umgehen. Das mag juristisch originell sein – ob es rechtlich gültig ist, wird gerade geprüft.  Dafür hetzt sie die chronisch und systematisch unterfinanzierten Schulen gegeneinander auf. Denn der „Geldsegen“ werde nicht gleichmäßig verteilt, sondern nur an die Schulen, die ein entsprechendes Konzept für „digitale Bildung“ einreichen. Die Doppelstrategie dahinter: Zum einen  werden nur die genehmen Konzepte gefördert, zum anderen sorgt man für die systematische Entsolidarisierung von Schulen und Kollegien, die mit ihren Konzepten gegeneinander antreten müssen.

Wie die Digitalisierung rechtlich zu bewältigen ist, wird sich herausstellen. Der Weg über eine Grundgesetzänderung für den Digitalpakt ist gescheitert, deswegen war der Einsatz von Frau Eisenmann über Artikel 91c gar nicht schlecht. Der Weg, die Mittel an ein schulisches Konzept zu binden, ist allerdings falsch, das stimmt, denn die Schulen haben kaum Ahnung. Ansatzpunkt für den Hebel müssen die digitalen Pioniere sein. Den Schulen als Ganzes muss von oben durch verpflichtende Fortbildung geholfen werden. Das alles habe ich unter dem Schlagwort “Digitalisierungsstrategie” dargelegt.

Lernfabrik 4.0 – Behaviorismus statt Bildung

Der „Digitalpakt#D“ ist Teil einer Neudefinition von Schule und Unterricht auf dem Weg zu einer zunehmend vollautomatisierten, digital gesteuerten „Lernfabrik 4.0“. Lehrkräfte werden zu Sozialcoaches und Lernbegleitern degradiert. Statt Unterricht ist die automatisierte Belehrung durch Computerprogramme und Sprachsysteme das Ziel. Diese Konzepte kommen nicht aus der Pädagogik, sondern aus der Kybernetik und dem Behaviorismus. Die Konzepte sind nicht neu, es ist das “programmierte Lernen“ der 1960er Jahre, nur mit aktueller Rechnertechnologie und Big Data Mining als Kontroll- und Steuerungsinstanz im Hintergrund. Es sind keine Schulen, sondern webbasierte, algorithmisch berechnete Lernkontrollszenarien. Wohlhabende Amerikaner, darunter die meisten Führungskräfte aus dem Silicon Valley, schicken ihre Kinder daher auf Schulen mit realen Lehrkräften und unterbinden so, dass ihre Kinder automatisiert von Software und Sprachsystemen beschult werden. „Internetkonzerne und Geheimdienste wollen den determinierten Menschen.“ schrieb EU-Präsident Martin Schulz schon 2014.“ Wenn wir weiter frei sein wollen, müssen wir uns wehren und unsere Politik ändern.“ Das gilt besonders für die Bildungspolitik, die sich von der Fixierung auf Digitaltechnik lösen und sich wieder den Menschen und ihren Lern- und Bildungsprozessen zuwenden muss, damit auch die kommenden Generationen eine humane und demokratische Zukunft haben.

Dass der „Digitalpakt#D“ Teil einer Neudefinition von Schule und Unterricht auf dem Weg zu einer zunehmend vollautomatisierten, digital gesteuerten „Lernfabrik 4.0“ ist, ist nicht zwangsläufig so. Die beschriebenen Konzepte lehnt dieser Blog ab. Bei der Digitalisierung der Schule geht es um die fruchtbare Nutzung digitaler Techniken im Rahmen eines leistungsorientierten Unterrichts, der für die allgemeinbildenden Schulen wirklich BILDUNG liefert. Der Lehrer spielt in diesem Unterricht als Organisator des Lernprozesses eine zentrale Rolle. Das schließt schülerzentrierten Unterricht mit Individualisierung nicht aus, sondern ein.

P.S. Die Frage der Digitalisierung stellt sich bei berufsbildenden Schulen anders. Auszubildende sind junge Erwachsene, denen ein höheres Maß an Medienmündigkeit zugetraut und zugemutet werden kann. Diese Schulen müssen technologisch auf dem neuesten Stand sein, um berufsqualifizierend und praxisnah ausbilden zu können.

Klar doch.

V.i.S.d.P./Ansprechpartner: Prof. Dr. R. Lankau, Fakultät M+I, HS Offenburg, Badstr. 24, 77652 Offenburg; Dr. Matthias Burchardt, Institut für Bildungsphilosophie, Anthropologieund Pädagogik der Lebensspanne, Universität zu Köln, Albertus-Magnus-Platz, 50931 Köln; Peter Hensinger, Bismarckstr. 63, 70197  Stuttgart

Erstunterzeichner (Stand 03. November 2016)

  • Prof. Dr. Hans-Jürgen Bandelt, FB Mathematik, Universität Hamburg
  • Prof. Dr. Peter Bender, Institut für Mathematik, Universität Paderborn
  • Prof. Dr. Armin Bernhard, Allgemeine Pädagogik, Universität Duisburg-Essen
  • Prof. Dr. Peter Buck, Pädagogische Hochschule, Institut für Sachunterricht, Im Neuenheimer Feld 561, 69120 Heidelberg
  • Dr. Matthias Burchardt, Universität zu Köln
  • Dr. Burkard Chwalek, OStr. i. K., Lehrer am Gymnasium (Latein, Geschichte, Philosophie), Hildegardisschule Bingen
  • Prof. Dr. Karl-Heinz Dammer, Institut für Erziehungswissenschaft, Abteilung Allgemeine Pädagogik, Pädagogische Hochschule Heidelberg
  • Prof. Dr. Ursula Frost, Universität zu Köln
  • Prof. Dr. Andreas Gruschka, Erziehungswissenschaften, Goethe Universität Frankfurt
  • Prof. Dr. Dr. Wolfgang A. Halang, Informationstechnik, FernUniversität Hagen
  • Prof. Dr. Ulrich Heinen, Gestaltungstechnik und Kunstgeschichte, Dekan der Fakultät Design und Kunst, Bergische Universität Wuppertal
  • M.A. Peter Hensinger, Diagnose Funk
  • Dr. Anette Hettinger, Pädagogische Hochschule Heidelberg
  • Prof. Dr. Edwin Hübner, Freie Hochschule Stuttgart, Stuttgart
  • Dr. phil. Beat Kissling, Erziehungswissen­schaftler & Psychologe, Kantonsschullehrer & Hochschuldozent
  • Prof. Dr. Hans Peter Klein, Universität Frankfurt
  • Josef Kraus, Gymnasiallehrer und Schulleiter i.R.
  • Prof. Dr. Jochen Krautz, Fakultät für Design und Kunst, Bergische Universität Wuppertal
  • Prof. Dr. Volker Ladenthin,  Lehrstuhl für Historische und Systematische Erziehungswissenschaft, Bonn
  • Prof. Dr. phil. Ralf Lankau, Hochschule Offenburg
  • Ingo Leipner, Journalist, Bensheim
  • Prof. Dr. Gerhard Lembke, Duale Hochschule Mannheim
  • Prof. Dr. Peter Lutzker, Anthropologie, Freie Hochschule Stuttgart
  • Prof. Dr. Pierangelo Maset, Institut für Kunst, Musik und ihre Vermittlung, Leuphana Universität Lüneburg
  • apl. Prof. Dr. Niko Paech, Eibenweg 26, 26131 Oldenburg
  • Prof. Dr. Ingo Reuter, Viersen
  • Dr. Klaus Scheler, Pädagogische Hochschule, Heidelberg
  • Prof. Dr. Roy Sommer, Anglistische Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaft, Bergische Universität Wuppertal
  • Prof. Dr. Hubert Sowa, Professor für Kunst und ihre Didaktik, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
  • Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Psychiatrische Universitätsklinik & Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen, Universität Ulm
  • Hagen Steffel, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Kunst, Musik und ihre Vermittlung, Leuphana Universität Lüneburg
  • Prof. (em.) Dr. Gertraud Teuchert-Noodt,  Neurobiologie, Universität Bielefeld
  • Prof. Dr. Werner Thiede, Richard-Wagner-Straße 8, D-75242 Neuhausen
  • Prof. Dr. Christoph Türcke, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
  • Prof. em. Dr. Rainer Winkel, Erziehungswissenschaft, Berlin
  • Dr. phil. Lutz Wittenberg, Erziehungswissenschaftler und Berufsschullehrer, Oberwangen, Schweiz
  • Prof. Dr. Tomáš Zdražil, Freie Hochschule Stuttgart, Stuttgart

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