Lehrer mit wenig Ahnung von der Digitalisierung der Schule. Ausgerechnet die GEW beklagt sich

“Den meisten Lehrern fehle die Qualifizierung, meinen die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), der Landesschülerbeirat und ein Experte”, so berichtet die Schwäbische Zeitung. Laut einer nicht näher genannten Studie setze nur ein Drittel der Lehrer regelmäßig neue Medien im Unterricht ein. Und das kann sich theoretische auf das Vorführen eines digitalisierten Films oder das Abfotografieren eines Tafelanschriebs beschränken, möchte ich hinzufügen.

Dass sich ausgerechnet die GEW beklagt, ist lachhaft, denn was war denn von dieser außer Warnungen, Bedenken und ein paar allgemeinen Bekenntnissen über Jahrzehnte denn groß zu dem Thema zu hören? Ein Bruchteil des Engagements, das diese Gewerkschaft für die Gemeinschaftsschule und die Inklusion aufgebracht hat, wäre bei der Digitalisierung schon förderlich gewesen. Stattdessen hat man sich auf diese unsinnigen Projekte auf dem Rücken der Schüler gestürzt, mit fatalen Ergebnissen. GEW-Landeschefin Doro Moritz fordert jetzt noch die Grundgesetzänderung für den Digitalpakt, nachdem diese am Widerstand des Bundesrats bereits zu scheitern droht. Sie geht damit wieder einmal im Gleichschritt mit der GEW- Hauspartei SPD. Es ist zum Haare raufen.

Update:

Am Mittwoch haben die Ministerpräsidenten der Länder die Grundgesetzänderung zum Digitalpakt geschlossen abgelehnt und den Vermittlungsausschuss angerufen.

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