Entwickler der gescheiterten Bildungsplattform Ella (Elektronische Lehr- und Lernassistenz) fordern vom Land 20 Millionen Euro

Ella (Elektronische Lehr- und Lernassistenz) scheiterte Anfang 2018, das Land hatte bereits 8,7 Millionen Euro in das verkorkste und unnötige Projekt gesteckt. Jetzt fordert die Entwicklerfirma die Nachzahlung 20 Millionen Euro für das gescheiterte Projekt. Der Skandal um Ella weitet sich also aus.
kkk
Alle Landtagsparteien außer der AfD fordern die Weiterentwicklung von Ella. Der GUD- Blog hat berichtet und fordert statt einer Weiterentwicklung, die noch Jahre dauern kann, Verhandlungen mit den Betreibern einer bestehenden Plattform, die man in Baden-Württemberg gut nutzen kann. Gut geeignet wäre dabei lo-net2 von Cornelsen. DUG hat diese Plattform hier vorgestellt. Der Funktionsumfang reicht vollkommen aus, das Layout ist ansprechend und inzwischen aktualisiert. Lo-net2 wäre mein Favorit, weil sofort ohne technische Veränderungen realisierbar.
kkk
Eine weitere Möglichkeit wäre vielleicht auch der Digitale Weiterbildungscampus (DWC). Im DIGITALISIERUNGSBERICHT  DER LANDESREGIERUNG BADEN-WÜRTTEMBERG heißt es dazu: “Der Digitale Weiterbildungscampus (DWC) wird seit 2012 von rund 100 Einrichtungen der allgemeinen, beruflichen und wissenschaftlichen Weiterbildung genutzt. DWC ist eine landesweite Lösung für die Digitalisierung der Weiterbildung. Mit dieser Online-Plattform können praktisch alle digital unterstützten Lehr- und Lernformate wie z. B. Live-Online-Kurse umgesetzt werden.” Ich kenne die Lernplattform selbst nicht, es dürfte aber doch kein Riesenproblem sein, die Schulen Baden- Württembergs hier nach einigen wahrscheinlich notwendigen Anpassungen Huckepack zu nehmen. Das müsste doch weit billiger und machbarer sein als eine Neuentwicklung.
kkk
Jedenfalls sollten die Schüler Baden- Württembergs nicht noch ein halbes Jahrzehnt warten müssen, bis sie mit einer intuitiven, passenden Lernplattform arbeiten dürfen.
kkk
Update: Preisbeispiel für Nutzung statt Eigenentwicklung
kkk
Hier alles über WebWeaver School, eine sichere Schul-Cloud, die allen Anforderungen an den Datenschutz genügt und die bereits über 12.000 Schulen nutzen. Auch Preise für Schulträger und einzelne Schulen. Ein ganzes Land könnte die Preise garantiert herunterhandeln!
kkk
kkk
Lo-net² ist eine Lizenzversion von WebWeaver® School und von DigiOnline GmbH unter der Lizenznummer W23100042010SL für Cornelsen Verlag GmbH lizenziert.
WebWeaver® School ist ein Produkt von DigiOnline GmbH. Vertrieb und Lizenzierung erfolgen ausschließlich über DigiOnline GmbH. WebWeaver® ist ein eingetragenes Warenzeichen von DigiOnline GmbH. Quelle
Überschlagen wir einmal:
Rund 1100 Gemeinden gibt es in Baden- Württemberg
Anzahl Schüler in Baden-Württemberg: 1.115.038
Rund 5.105 Schulen in Baden-Württemberg
Quelle
Einmalige Einrichtungskosten für Schulträger: 9.000 Euro
Jährlich Kosten pro Nutzer: 1,50 Quelle
Einmalige Einrichtungskosten für Städte und Gemeinde als Schulträger 1.100 x 3.000 = 3.300.000 rund 3,5 Mio Euro
Jährliche Kosten pro Nutzer 1,50 x 1.200.000 = 1.800.000 Euro
Alles sehr hoch gerechnet. Da sind Betrieb, Hosting, technischer Support und Updates dabei, nur Schuladministratoren braucht es. Und die Fortbildung ist nicht gerechnet.
kkk
Jetzt rechnen Sie mal dagegen, was Grün-Schwarz vergeigt hat! Und die Schülerinnen und Schüler könnten schon seit Jahren gut mit einer Lernplattform arbeiten!

Die Schweiz führt WebWeaver ab 2019 ein!

 

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