Dokumentation: Arbeit mit einem Lernmanagementsystem wie lo-net2 oder moodle im Unterrichtsalltag

Wegen des hohen pädagogischen Mehrwerts soll hier die Arbeit mit einem Lernmanagementsystem (LMS) vorgestellt werden, hier mit lo-net2. Es funktioniert aber ganz ähnlich mit anderen LMS, z.B. moodle. Das Thema war Antike Wurzeln Europas, es ist aber austauschbar. Der Vorteil der Arbeit mit einem LMS besteht darin, dass es in der alltäglichen Unterrichtspraxis eingesetzt werden kann. Am Ende werden Schülerfeedbacks dokumentiert. Diese sind selbstverständlich anonymisiert und in ihrer ursprünglich alphabetischen Reihenfolge verändert. Das Einverständnis für die Veröffentlichung liegt vor.

Lernplan

In lo-net2 gibt es sogenannte Lernpläne. Diese

  • erlauben die Freischaltung von Dateien
  • sehen die Stellung und zeitliche Terminierung von Aufgaben vor
  • erlauben dem Schüler, die zeitliche Bearbeitung von Aufgaben selbst zu bestimmen (entspricht Lerntheke oder Lernzirkel, integrierbar in Wochenplanarbeit)
  • zeigen an, welcher Schüler wann mit welchen Aufgaben fertig ist
  • erlauben die Speicherung der Aufgaben und Aufgabenlösungen
  • ermöglichen individuelle Feedbacks des Lehrers an die Schüler und umgekehrt. Der Schüler erhält sozusagen eine Korrektur seiner Hausaufgabe.
  • erhöhen die Kommunikation zwischen Lernenden und Lehrenden auch durch E-Mail und Quickmessages
  • integrieren Werkzeuge wie Forum, Wiki, usw. usf.

Durchführung

Der Unterricht fand einmal pro Woche in einer Doppelstunde am Ende des Nachmittags in der 10. und 11. Stunde statt. Normalerweise wurde zuerst die Hausaufgabe besprochen, danach arbeiteten die Schüler selbstständig weiter und bekamen den Rest der Aufgaben als Hausaufgabe auf (Flipped Classroom – Prinzip, nur ohne Video-Vorbereitung zu Hause). Zu deren Erledigung hatten sie also fast eine Woche Zeit. Die Arbeitsergebnisse wurden von mir vorgecheckt.

Die Aufgaben hatten unterschiedliche Niveaus, die auch gekennzeichnet waren und entsprachen somit der Forderung nach Individualisierung. Eine Aufgaben waren auch freiwillig, was ebenfalls der Individualisierung diente.

Der Schüler erhielt auch die Möglichkeitz, in einem Übersichtsbogen mit den aufgelisteten Aufgaben einzutragen, welche Aufgaben er gelöst hatte und wie er seine Leistung bei der Lösung jeder einzelnen Aufgabe einschätzte: gut, mittelmäßig oder schlecht. Das schärfte den Blick des Schülers auf seine individuelle Leistung.

Anfangs legte ich eine Ideallösung vor und besprach zusätzlich eine Schülerlösung. Wegen des enormen Arbeits- und Zeitaufwands ging ich dann dazu über, nur noch eine individuelle Schülerlösung zu besprechen, wobei die Ergebnisse in der Schülerlösung protokollarisch festgehalten wurden und die besprochene Lösung dann in der Dateiablage für alle zugänglich aufbewahrt wurde. Auf dieser Grundlage wurde dann auch für die Klassenarbeit gelernt.

Welche Probleme brachte das Feedback ans Licht?

  1. Anfangs zu lange Hausaufgaben, es fehlte einfach die Erfahrung.
    Dieses Problem wurde relativ schnell behoben.
  2. Ungleichmäßig viele Hausaufgaben.
    Das hing damit zusammen, dass der Stoff ungleich ergiebig war und deshalb einmal mehr, das andere Mal weniger Aufgaben anfielen. Eine Überarbeitung des Lernplans muss hier einen Ausgleich bringen.
  3. Materialset
    Die Qualität und Machart der Texte wurde unterschiedlich beurteilt. Texte sind immer kontrovers. Ein Verbesserungsvorschlag war, die Arbeitsergebnisse in einer abschließenden tabellenartigen Übersicht zu integrieren und vergleichbar zu machen. Das wird bei der Überarbeitung der Texte berücksichtigt, die dann einem einheitlich Raster folgen werden.
  4. Einige Schüler hätten sich statt der Besprechung einer einzigen Schülerlösung lieber eine allgemeine amtliche Musterlösung gewünscht, offenbar, um für die Arbeit ganz sicher zu sein.
    Dazu ist zu sagen, dass ein Vorteil dieser Arbeitsweise zum einen ja die ausführliche individuelle Rückmeldung ist, dass zum anderen in keiner Besprechung etwas Inhaltliches fehlte.
  5. Gewöhnungsbedürftigkeit
    Einige Schüler fanden die neue Arbeitsweise anfangs gewöhnungsbedürftig, gewöhnten sich dann aber offenbar schnell daran.
  6. Ein Schüler meinte, dass er sich handschriftlich mehr merken könne, als wenn er am Computer arbeite.
    Offenbar gibt es unterschiedliche Lerntypen. Auch wenn es eine Einzelmeinung war, sollte man überlegen, ob man solchen Schülern einen Teil der Arbeit handschriftlich erlaubt. Das Arbeitsergebnis kann dann per Handyfoto gesichert, allerdings nicht als Textdatei weiterbearbeitet werden. Für eine Auswertung vor der Klasse ist es also wenig geeignet, kann aber natürlich fotografiert und projiziert werden.
  7. Was die Schüler nicht nennen, mir selbst aber klar ist, ist die Tatsache, dass die Materialien auch optisch noch ansprechender aufgearbeitet werden müssen.

Weitere Beobachtungen und Anmerkungen von mir

Ich selbst sehe die Arbeit mit Lernkursen im oberen Bereich der Fähigkeiten und Fertigkeiten angesiedelt. Die Erstellung der Lernkurse, v.a. aber auch die individuellen Rückmeldungen und Lösungen sind immens arbeitsaufwändig. Der Schwerpunkt der Lehrerarbeit ist der Vorlauf und der Nachlauf des Präsenzunterrichts. Auch die Schüler stecken sehr viel Arbeit und Zeit hinein, so dass man mit Rücksicht auf Zeitknappheit im Unterricht und im Hinblick auf weitere zu behandelnde Themen diese Arbeitsweise nicht zu sehr ausweiten sollte.

Eltern haben anfangs befürchtet, dass Schüler nur noch vor die Rechner gesetzt würden, um die Aufgaben abzuarbeiten, ohne dass sie in die Erarbeitung der Aufgabenstellung einbezogen würden. Das könne der Motivation schaden. Das Zwischenmenschliche im Unterricht würde entfallen.

Dazu möchte ich sagen, dass die Lernkurse langfristig vorbereitet werden müssen und dass von daher auch die Fragestellungen vom Lehrer im Kern vorgegeben werden. Man versucht natürlich, über Texte und Aufgabenstellungen trotzdem zu motivieren, aber hier liegt eine gewisse Schwachstelle. Dass der Unterricht eine zwischenmenschliche Sache bleiben sollte und dass das Zwischenmenschliche dem Lernen förderlich ist, halte ich auch für klar. Andererseits liegen die Vorteile dieser Arbeitsweise aber auch auf der Hand, wenn man zeitlich nicht übertreibt.

Welche Vorteile wurden in den Feedbacks genannt?

Ich greife die wichtigsten heraus. Der ganz überwiegende Teil der Schüler fand die Arbeit mit lo-net2 gut, v.a. die Abwechslung, die Selbstständigkeit, die Möglichkeit, sich die Arbeit einzuteilen, die strukturierende Wirkung dieser Arbeitsweise, dass man nebenher lerne, mit dem Computer zu arbeiten. Auch ist zu lesen, man könne sich das Erlernte besser behalten, usw. Sehen Sie sich bitte die Einzelheiten dazu selber an, sie sind ermutigend.

Der Vorteil der Digitalisierung besteht unter anderem darin, dass der Materialset überarbeitet werden kann. Beim gedruckten Schulbuch wäre dafür eine Neuauflage erforderlich. Auch hier bewährt sich der Leitmedienwechsel vom Print zum Digitalen.

Und hier die anonymisierten Schüler- Feedbacks:

Was war schlecht?
1.Ich persönlich finde schlecht, dass die Seite kein Autosave Skript besitzt, sodass wie z.B. bei Google Mail alle paar Buchstaben oder Zeichen die Mail gespeichert wird und man, falls die Internet Verbindung abbricht oder man schnell weg muss, das ganze einfach schließen kann.

2. fand ich am Anfang des Jahres, dass es sehr viel Hausaufgaben gab, auch wenn man in der Schule schon anfangen durfte.
Dies hat sich im Laufe der ersten Wochen verbessert

Was war gut?
1. Man kann von überall auf das System zugreifen und alles abrufen oder Sie, wenn es nötig ist, auch außerhalb der Schulzeit anschreiben.

Die Aufgaben waren gut gestellt und die Texte, auf die verlinkt wurde, waren sehr informativ. Die Disskussionen im Unterrricht fand ich weiterhin sehr Informativ und lehrreich und haben mir am besten vom ganzen Unterricht gefallen.


Was war gut:
- Lo-net2 ist recht einfach zu verstehen.
- Es schafft guten Überblick über die Lektionen.

Was war schlecht:
- Es gibt zu viele nicht genutzte Möglichkeiten (Chat, Blog, etc.), die mich verwirren.
- Bei reiner Internet-Arbeit ohne handschriftliches Aufschreiben kann ich mir nichts merken. (Kann auch an mir liegen.)

Verbesserungsvorschläge:
- einen deutlichen “Hilfe”-Button


Was war schlecht?
Manchmal war es recht schwer, die Antwort herauszufinden.
Ich fand auch manchmal die Texte relativ anspruchvoll, manchmal sogar sehr anspruchsvoll geschrieben.
Ich persönlich bin kein Mensch, der alles mit dem Computer macht, sondern es lieber so im Unterricht vom Lehrer beigebracht kriegt, weil ich es dadurch schneller und einfacher verstehe und es mir merken kann.
Was ich manchmal nicht so gut fand: dass es manchmal echt viele Aufgaben waren, und dann wieder kaum was.

Ich finde das ganze Prinzip gar nicht so schlecht, ist aber, wie oben schon gesagt, nicht so mein Fall.
Außerdem finde ich es gut, dass man mehr oder weniger selbst entscheiden konnte,wann man die Aufgaben macht, und dass man auch, wenn man mal noch Zeit hatte, eine weitere Aufgabe bearbeiten konnte. Außerdem fand ich die Besprechungen der Aufgaben ganz gut.

Verbesserungsvorschläge
Wie schon angesprochen, waren es manchmal sehr viele Aufgaben und dann wieder kaum Aufgaben, Vielleicht könnte man es hinbekommen, dass immer ungefähr gleich viel zu tun ist.
Manche der Texte fand ich sehr schwer zu verstehen, daran könnte man vielleicht noch etwas ändern, muss man aber nicht unbedingt.

Alles in allem finde ich diese Arbeitsmethode gar nicht so schlecht.


Was war schlecht?
- am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig
- manchmal sehr viel
- Fragen manchmal etwas kompliziert formuliert
- es ist ein bisschen schwierig, sich so spät nachmittags an den PC zu setzen (aber machbar :) )

Was war gut?
- die Besprechungen
- dass jeder Mal beim Kontrollieren dran kam
- Recherche an sich
- verschiedene Quellen wurden benutzt (Bilder, Briefe, etc…)

Verbesserungsvorschläge
- bessere Aufteilung (ausgeglichene Menge an Aufgaben)


Ich fand es nicht so gut, dass die Menge an Aufgaben immer variiert hat. In der einen Woche haben wir fast keine Hausaufgaben bekommen und in der anderen sehr viel.
Ich finde das online Arbeiten jedoch gut, da man sich so viel mehr mit dem Thema auseinandersetzt als sonst.
Ich fände es schöner, wenn die Anzahl an Aufgaben in den Hausaufgaben nicht so extrem unterschiedlich ist, sondern wenn es ungefähr immer gleich viele Aufgaben gibt.


Was war schlecht?

Teilweise richtig viel zu arbeiten
“Komische” Besprechung, kein eindeutiges Richtig oder Falsch, als Lösungen nur eine verbesserte Schüleraufgabe

Was war gut?

“Etwas anderer” Unterricht, abwechselnd
Gute Texte, zwar etwas schwer zu verstehen, dafür extrem informativ, kein überflüssiges Gerede.

Verbesserungsvorschläge:

-eindeutigere Lösungen
-nicht zu viel auf einmal


Gut:
-Viel Information
-Man muss die Antworten selbst finden –> man lernt besser
-Man muss recherchieren

Schlecht:
-Manchmal zu viele Aufgaben auf einmal
-Wird anstrengend, wenn man lang am Computer sitzen muss.


Was war schlecht?
Am Anfang fand ich den Unterricht mit den Computern und Ihrer Website sehr gewöhnungsbedürftig. Es war ganz anders als das, was wir bis jetzt kannten.
Die Hausaufgaben waren am Anfang sehr viel, aber da haben Sie uns ja schon etwas weniger gegeben, was dann sehr gut zu lösen war :-) .
Sie haben von uns gleich am Anfang erwartet, das Unterrichtssystem zu verstehen, das hat aber bei mir etwas gedauert.

Was war gut?
Die Arbeit mit den Computern hat nach einiger Zeit, als wir dann weniger Hausaufgaben hatten und das System verstanden haben, viel Spass gemacht.

Verbesserungsvorschläge
Die Besprechung der Aufgaben war sehr langatmig und immer nur am Beispiel eines einzigen Schülers, daran würde Ich etwas ändern.

Vielen Dank, mir hat das sehr viel Spass gemacht, so viel über die Antike und Philosophen zu lernen. :-)


Ich finde, dass nichts wirklich schlecht war/ist, das einzige, was ich nicht so gut finde, ist, dass die Texte oft ziemlich kompliziert waren und man dadurch ziemlich lange für eine Aufgabe gebraucht hat. Doch das hat sich ja dann durch weniger Hausaufgaben relativiert.

Ich finde es gut, dass wir so viel am Computer arbeiten, da wir das in anderen Fächern nicht so oft machen. Ich finde auch, dass der Lernplan ziemlich gut gegliedert ist und in Unterpunkte aufgeteilt ist. Was ich noch gut finde, ist, dass man sich mit anderen durch E-Mail oder Quickmessages austauschen kann.

Man könnte zur Verbesserung eventuell eine Liste mit den Begriffen einführen, die wir lernen müssen, da wir nicht zu allen Begriffen eine Definition aufgeschrieben haben und somit welche aus dem Internet suchen mussten, wo dann jeder eine andere Definition hatte.
Sonst, finde ich, macht die Arbeit mit lo-net ziemlich Spaß und ich würde es auch gerne weitermachen ;)


Was war gut ?

Ich fande es sehr gut, dass man für die Hausaufgaben immer 1 Woche Zeit bekommen hat. Denn wenn man mal unter der Woche keine Zeit hat, um diese Aufgaben zu bearbeiten, kann man dies noch am Wochenende oder an einem freien Tag tun.

Verbesserungsvorschläge

Kein Feedback, sondern eine genaue Lösung, damit man sicher ist, dass man es weiß.


Was war schlecht?
Manche Texte, wie z.B. der Text über das römische Recht, waren etwas kryptisch und schwer zu lesen, da sie so viele Fremdwörter enthielten. Auch schwierig fand ich die Verteilung der Aufgaben, so hatten wir manchmal sehr viel zu arbeiten und andere Male beinahe gar nichts.

Was war gut?
Gut fand ich, dass man mit Hilfe der Arbeitsmethode sehr viel lernen konnte, da die Texte sehr viele Informationen enthielten und das ohne überflüssige Ausschmückungen.

Verbesserungsvorschläge
Ich fände gut, wenn die Aufgaben auf ähnlichem Niveau wären und nicht das eine Mal drei Seiten zu schreiben sind und ein anderes Mal nur eine Definition nachzuschlagen ist.


Ich fand lo-net2 eigentlich sehr gut, da es eine Abwechslung zu den Unterrichtsstunden in anderen Fächern war und es auch Spaß gemacht hat, am Computer die Aufgaben zu bearbeiten und da die meisten Aufgaben nicht (sehr) schwer waren.

Aber bei manchen Aufgaben war es etwas schwierig, die Sätze/ den Inhalt zusammen zu fassen, und Sie haben uns anfangs zu viele Aufgaben auf einmal aufgegeben.

Verbesserungsvorschläge hab ich keine, außer, dass sie weiterhin so wie in den letzten Wochen eher weniger Aufgaben aufgeben sollten, sonst macht es nämlich kein Spaß mehr mit lo-net2 zu arbeiten.


Bitte sei so nett und gib mir ein Feedback zur Arbeit mit lo-net2. Glieder bitte nach folgenden Fragen:

1. Was war schlecht?

- teilweise zu viel Hausaufgaben
- sehr viel Stoff für die KA

2. Was war gut?

- Einteilung des Unterrichts, mit 1. Besprechung 2. Arbeit am PC
- Hausaufgaben können komfortabel am PC erledigt werden
- Neue Mittteilungen an die Klasse ereichten uns durch Lo-net schnell
- Gute Ordnungsstruktur der Hausaufgaben, dank den “erledigt Haken”
- Leichter zu verstehend  Informationsquelle (wcurrlin.de) anstatt ein oftmals anspruchvolles Buch
- Durch selbständige Arbeit wurden wir anspruchsvoll, eines Gymnasiums entsprechend erzogen

3. Verbesserungsvorschläge

- siehe 1.

==> Weiter arbeiten mit Lo-net2 !


Ich fand die Arbeit mit lo-net2 eigentlich ganz gut.
Es war eine andere Art zu arbeiten und eine gute Abwechslung zu den ganzen anderen normalen Arbeitsmethoden in der Schule.
Allerdings fand ich es nicht so gut, dass man die Themen nur oberflächlich behandelt hat und jedes Thema immer nur kurz hatte.
Und die Aufgaben waren teilweise ziemlich viel, da unter einer Überschrift immer gleich fünf oder sechs Fragen standen oder manchmal auch mehr. Das war meiner Meinung nach etwas viel, da man ja auch noch andere Hausaufgaben machen sollte.


Ja, also ich finde, dass die Arbeit in Geschichte und am PC schon ganz okay ist, weil man voll gut kontrollieren und abgleichen kann und dann am Schluss die Musterlösung hat, damit man weiß, was man noch lernen muss und was nicht.

Ich fand auch gut, dass man auch mal ein Schaubild erstellen bzw. ein Bild beschreiben musste, nicht immer bloß irgendwie einen langweiligen Aufschrieb abschreiben.

Ich finde, man könnte noch ein paar Tabellen erstellen, dann kann man irgendwelche Philosophen vergleichen oder gegenüberstellen, Gemeinsamkeiten, Unterschiede usw, Tabellen wären auch beim Thema Demokratie in Athen gut, zum Vergleich der einzelnen Positionen.

Gut, dass es manchmal sehr viele Aufgaben waren, haben wir ja geklärt, das Pensum am Schluss bzw. nach der Besprechung fand ich angenehmer.
Im Großen und Ganzen ist es im normalen Schulalltag auch gut ,dass man nicht nur Geschichte, sondern auch den Umgang mit dem Computer verbessern kann (wenn das manche nicht können).

Ich hoffe, dass dieses Feedback hilft, dass die nächsten Klassen noch mehr Spaß haben werden und wir ein noch spannenderes und abwechslungsreicheres neues Halbjahr bzw. neue Periode haben werden :D


Ich fand die Menge der Aufgaben für eine Woche manchmal zu viel und es war sehr schwer, sie komplett zu erledigen. Abgesehen davon fand ich es sehr gut mit Lo-Net2 zu arbeiten und eine neue Erfahrung, obwohl ich mich am Anfang erst an das neue Konzept gewöhnen musste. Ich würde sagen, es müsste nur eine bessere Aufteilung der Aufgaben unter der Woche geben und dann ist es viel einfacher, mit Lo-Net2 zu arbeiten.


Die Menge der Arbeit war teils eher viel, jedoch war, selbst mit einer großen Menge an Stoff, jedes Thema gut und einfach zu verstehen, was das Lernen erleichtert, diese Erleichterung kommt daher, dass Selbst-Recherche die Information schon einmal zum Hirn bringt, anstatt sie einfach nur zu kopieren bzw. von einem Kurztext zu bringen.
Vorschläge wären mehrere Resumées, in welchen der Stoff auf ein einheitliches Niveau gebracht wird, welches dann das Lernen von der Plattform erleichtern würde.


Wenn ich so über die Arbeit mit Lo-Net nachdenke, dann fallen mir keine wirklichen Kritikpunkte in den Kopf, aber etwas von Nachteil ist vielleicht, dass eben bei der selbstständigen Arbeit auch jeder sich selbstständig das Wissen aneignet. Es gibt auch keine “absolute Lösung” zu den jeweiligen Aufgaben. Das könnte eventuell zu einem uneinheitlichen Bildungsstand und zu Wissenslücken führen.

Jedoch wird dem durch das gemeinsame Besprechen im Unterricht und dem Feedback entgegengewirkt und ich denke, dass alle, die wenigstens irgendwie sich auf die neue Lernmethode eingelassen haben, den “Kerninhalt” vermittelt bekommen haben. Auf irgendwelche kleinen, unwichtigen Details kommt es eh nicht an, die vergisst man meist sowieso wieder.

Das selbstständige Arbeiten während der Unterrichtszeit ermöglicht eine kleine Pause für die Nerven und einen kleinen Moment der Entspannung, wenn man nicht noch 2 Stunden lang am späten Nachmittag im Unterricht sitzen muss. Man kann also etwas gelassener und teilweise sogar konzentrierter arbeiten. Wir Jugendliche würden das als cool oder “chillig” bezeichnen. :)

Nicht nur das. Man hat ebenfalls die Möglichkeit, sich die Arbeit nach Belieben einzuteilen. Das finde ich auch gut, denn man kann sich so die Woche gut einteilen. Zwar war es vielleicht mal etwas viel, aber es ist in der Theorie immer gut zu schaffen gewesen.

Auch wenn es manchmal nicht so leicht fallen mag, das selbstständige Lesen der Texte und Herausarbeiten der Informationen bzw. Beantworten der Fragen ist eine gute Übung und sicherlich eine nützliche Kompetenz, wie sie auch später im Studium gefragt ist. Ein weiterer Grund, wieso ich die Arbeit auf diese Weise gut finde.

Mir fällt spontan nicht wirklich etwas ein, was man jetzt verbessern sollte, denn ich fand es insgesamt ziemlich gut.

Ich bin schon gespannt, wie der reguläre Unterricht nun sein wird und ich denke, dann hat man auch einen noch besseren Vergleich. Ich kann mir gut vorstellen, dass hinter dem Unterrichten mit lo-net2 viel Arbeit steckt und bin froh darüber, dass mir die Chance gegeben wird, mal auf solche Art zu lernen.


- Ich fand es immer sehr schwierig, mich zu konzentrieren und die Antworten in andere Worte gefasst wiederzugeben, weil der Text wirklich aus purer Information besteht.

- Viele Rechtschreibfehler (klingt pingelig, aber da lege ich halt Wert drauf)

Ich finde das Ganze als sich sehr gelungen und sehr informativ.


Also mir persönlich hat das Arbeiten auf lo-net echt Spaß gemacht! Es war mal was anderes und ich finde es gut, dass man auch mal eine andere Seite Unterricht kennen lernt.
Was ich zu kritisieren hätte, war die Menge der Aufgaben. Dadurch, dass wir 40 Schulstunden in der Woche haben, waren es manchmal ein bisschen viele Aufgaben zu erledigen, aber abgesehen davon find ich es gut, dass sie mal eine andere Weise probieren, um uns den Stoff nahe zu bringen. Ich finde Geschichte manchmal nicht einfach, aber so war es abwechslungsreich :)
Auch wenn mir lo-net gut gefallen hat, finde ich es gut, dass wir jetzt zwischendurch mit normalem Unterricht weitermachen.

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2 Kommentare zu “Dokumentation: Arbeit mit einem Lernmanagementsystem wie lo-net2 oder moodle im Unterrichtsalltag

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