Individualisierung und selbst gesteuertes Lernen mit dem digitalen Schulbuch des Geschichtszentrums

Individualisierung bedeutet, dass der Schüler selbst entscheiden kann

  • wann er lernt
  • was er lernt
  • wieviel er lernt
  • wo er lernt
  • mit wem er lernt

Insofern handelt es sich um selbst gesteuertes Lernen.

Wie ist das mit GESCHICHTE ALS DENKFACH – Das digitale Lehrbuch des Geschichtszentrums möglich?

Durch die chronologische Anordnung einzeln downlodbarer Unterrichtseinheiten von der Steinzeit bis zur deutschen Wiedervereinigung – in einer Themenbreite, die im Schulunterricht nicht voll abgedeckt werden kann – bietet es genügend Raum für individuelle Themen- und Schwerpunktsetzungen. Individuelles Lernen wird auch durch einen einführenden Basiswissentext in Verbindung mit externen Ressourcen, Aufgaben unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, Zeitleisten, den Werkzeugkasten Nachschlagen – Die Arbeitsmittel des Geschichtszentrums, ein verlinktes Glossar und Möglichkeiten der internen und externen Vernetzung unterstützt.

Selbst bestimmen, wann man lernt:

Sie können zum Beispiel als Lehrer mehrere Unterthemen einer Unterrichtseinheit freigeben und einen zeitlichen Rahmen für die Erfüllung der Aufgaben setzen. In Papierform kann das im Rahmen einer Lerntheke oder eines Lernzirkels passieren. In digitaler Form kann es über E- Mail oder bequemer im Rahmen eines Lernmanagementsystems LMS geschehen, siehe Kombiniere!. In digitaler Form ist es dann sogar möglich, zu Hause zu arbeiten und größere Teile der Unterrichtszeit für die Besprechung zur Verfügung zu stellen, also das Prinzip “inverted classroom”, nur ohne Video, anzuwenden. Je mehr Material Sie aber am Stück zur Bearbeitung freigeben, desto länger dauert hinterher die Besprechung.

Selbst bestimmen, was man lernt:

Die Reihenfolge der Bearbeitung von Aufgaben können sie dem Schüler überlassen, wenn Sie wie oben beschrieben vorgehen. Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten:

GESCHICHTE ALS DENKFACH bietet eine breite Themenpalette, die Schwerpunktsetzungen ermöglicht. Wenn Sie zum Beispiel die Kreuzzüge behandeln, können Sie das Thema erweitern und “Europa im Zeitalter der Kreuzzüge” nehmen. GESCHICHTE ALS DENKFACH bietet dazu folgende Unterrichtseinheiten:

Hier können Sie dem Schüler weitere inhaltliche Auswahlmöglichkeiten geben.

Selbstverständlich können Sie die Möglichkeit einräumen, im Rahmen des Themas selbst Fragen aufzuwerfen und zu beantworten. Die Grenzen bestimmen nur die vorhandene Unterrichtszeit, die gesellschaftlichen Vorgaben in Form des Bildungsplans und die fachlichen Erfordernisse.

Der chronologische Aufbau des Schulbuchs verhindert, dass nur Inselwissen entsteht. In Bundesländern, die Geschichte als eigenständiges Fach abgeschafft haben und Geschichte nur noch als Zubringer für Zeitgeistthemen benutzen, können Sie mit GESCHICHTE ALS DENKFACH versuchen, gegenzusteuern.

Wenn Sie in einer Gemeinschaftsschule mit drei Niveaustufen innerhalb einer Klasse unterrichten dürfen, können Sie GESCHICHTE ALS DENKFACH auch einfach für die obere Niveaustufe einsetzen.

Selbst bestimmen, wieviel man lernt:

Sie können den Unterricht dadurch differenzieren, dass Sie dem Schüler ein Auswahlpaket von Aufgaben stellen, einige Aufgaben als verbindlich, andere als freiwillig zu bearbeiten vorgeben. Dabei können Sie die Aufgaben auch nach Schwierigkeitsniveau kenntlich machen und danach einteilen. Der Schüler kann dann die Anzahl der von ihm gelösten Aufgaben und sein Niveau bestimmen. Die Aufgaben von GESCHICHTE ALS DENKFACH sind in sehr vielen Unterrichtseinheiten schon in Basis- und Denkaufgaben differenziert. Daran wird weiter im Rahmen von Updates gearbeitet.

Selbst bestimmen, wo man lernt:

Die digitalen Unterrichsmaterialien von GESCHICHTE ALS DENKFACH können überall bearbeitet werden: im Präsenzunterricht in der Schule, zu Hause, aber auch unterwegs. GESCHICHTE ALS DENKFACH unterstützt das dadurch, dass das Layout für mobiles Lernen optimiert ist. Das gilt derzeit noch nicht für alle Unterrichtseinheiten gleichermaßen, das Geschichtszentrum arbeitet aber daran.

Selbst bestimmen, mit wem man lernt:

Diese Freiheit kann der Lehrer geben oder nicht, je nach unterrichtlichen oder sozialen Erfordernissen. Sicher ist: Die digitalen Unterrichsmaterialien von GESCHICHTE ALS DENKFACH erlauben eine einfache und schnelle Vernetzung auch mit externen Lernern durch Kombination mit externen Diensten und Werkzeugen, siehe Kombiniere!. Auf diese Weise wird es beispielsweise möglich, mit Schülern in einer Reha- Klinik, mit externen Experten, mit einer Parallelklasse innerhalb der Schule oder mit externen Schulklassen auf nationaler oder internationaler Ebene zusammenzuarbeiten.

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